Abschluss hier, Anfang dort

Als ich dieses Blog begann, hatte ich ein grosses privates Ziel:
Ich wollte Frieden machen mit meinen Sehnsüchten, die Ruhelosigkeit verlieren und meine Dankbarkeit dafür zum Ausdruck bringen, dass ich trotz  einer fehlenden engen Bindung zu einer Herrin viel Geborgenheit gewonnen hatte dank der Frau, die ich meinen Traum nannte – weil es mit ihr einen Menschen gibt, der meine Gedanken sehr gut teilen und mit empfinden kann und das auch immer geniesst. Aber eine Bindung konnte sich nie einstellen, und das wusste ich auch. Und wie ich mich einfand in jener Art Verehrung und Dankbarkeit, welche auch den Verzicht mit einschliesst, gerade, als ich mich – durchaus positiv verstanden – damit abzufinden begann, dass es dabei bleiben würde – da erhielt ich ein Mail… Mehr als zweieinhalb Jahre ist das her… Aber im Grunde haben wir von da an eine gemeinsame Geschichte zu schreiben begonnen – und ich machte die Bekanntschaft einer Frau, die genau das von mir wollte, was ich ersehnte und was auf meinen Grundlagen auch möglich war.

Ich habe enorm viel gelernt in dieser Zeit – und ja, dazu gehört auch, dass die Sehnsucht das eine ist, das tatsächliche Leben und Leisten einer Diener- oder sklavenschaft aber was anderes, und diese Verbindlichkeit und Ernsthaftigkeit ist wunderschön. Ich schaue auf wunderbare dreissig Monate zurück und auf besonders intensive letzte zwölf Monate, in denen es deshalb auch hier still wurde, weil meine Findung und Bindung eine entsprechende Fokussierung erforderte:

Eine Frau, eine Herrin, hat Ja zu mir gesagt, mich gesucht, gefunden und in Besitz genommen. Und sie teilt nicht nur meine Gedanken, sie befeuert sie, sprüht vor Energie und Lebenskraft und schenkt mir als Herrin eine unfassbare Achtsamkeit und erwartet mich, Tag für Tag. Sie will als Herrin mich erleben und führen und sie ist jederzeit und immer für mich fassbar, greifbar und will erst recht, dass ich es genau so bin.

Darum ist es Zeit, genau dieser Erfahrung auch im Netz Raum zu geben und Zeugnis dafür abzulegen. Denn was ich erlebe, erfahre, was ich als Diener und sklave fühlen und geben kann, trifft auf wahrhaftige herrische Güte und ein Lustverlangen meiner Herrin, das mir in meinem eigenen Hunger wie ein Wunder erscheint. Was hier noch länger erklären? Ich möchte meiner Herrin das Haus bauen, in dem sie sich wohl fühlt und mit ihr den Leser empfangen – und meine Bestimmung als sklavischer Lustdiener weiter entwickeln. Und dabei habe ich auch den Wunsch, dass jene Menschen, die so suchen, wie ich suchte, Mut schöpfen und inspiriert werden, immer daran zu glauben, dass diese Begegnung auch für sie möglich werden kann – und dass nichts daran falsch ist, sie sich in den Facetten von Herrin und Diener zu ersehnen.

Ihr seid herzlich eingeladen, uns zu besuchen:

Strahlende Herrin Isis

 

 

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Ich bin ein angenommenes Angebot

Wie oft habe ich den Satz schon gesagt? Diesen einen:

Geniesse mich!

Namio, bearbeitet von L.

Namio, bearbeitet von L.

Es ist das grösste Geschenk, das mir Herrin isis überhaupt machen konnte:

Sie nimmt mich beim Wort. So sehr.

Und ich bereite Genuss. Will es.

Mit allem, was ich habe.

Gerade kommt mir der Gedanke: Wenn Dir das, mein lieber Traum, auch vergönnt wäre! Wenn Du mit Deinem Liebsten genau das erleben könntest! Du bist frei, die EINE Bindung einzugehen oder anzubieten, die ALLES beinhaltet. Wenn es Euch gelänge, das alles zwischen Euch zu leben – wie schön wäre das, wie sehr würde ich mich für Euch freuen!

Ein Mensch allein kann auf Dauer niemals Alles für einen andern sein. Ich zerre niemanden aus seinem Leben mit diesem Versprechen. Aber ich begegne Menschen mit dem liebevollen Angebot, in allem wahrhaftig sein zu wollen, was ich geben kann.

Und genau so bin ich da. Immer.

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Die Kraft der Gewissheit

Wenn man in sich ruhen kann, weil man sich der Liebe des Anderen gewiss sein kann, dann beginnt sie zu fliessen – die Achtsamkeit, die immer das Wohl des Nächsten will, der Nächsten, der Herrin, die so viel über mich weiss, und mir in allem eine Freundin ist – gerade, weil sie mich auch führt, und leitet, und, ja, manchmal auch fordert.

Ich bin nicht der Mensch, der sich in seinem Alltag „unterbuttern“ lässt, aber es ist so unglaublich schön, jemanden zu kennen, der sich zutraut, mich in meiner ganzen Vielschichtigkeit zu erfassen und zu ergründen – und mich damit zu öffnen, wie sich eine Blume öffnet, die endlich in Schönheit erblühen und sich der Sonne zeigen will.

Ach, mein Traum, meine Herrin Isis, wie sehr will ich Euch glücklich sehen, wie sehr möchte ich meine Dankbarkeit dadurch zeigen, dass ich Euch immer erfassen kann. Ich möchte Zuhörer sein, Freund, Begleiter, und für Dich, Herrin Isis, sklave, Diener, Toy.

Wie sehr kann ich in all dem Mann sein! Erfüllt im Gefühl, meine Möglichkeiten, mein Partnersein, optimal einbringen und schenken zu können!

Domina-Elend

Austausch mit einer befreundeten Domina. Und wieder kommt sie zum Vorschein: Die Müdigkeit angesichts der vielen „Kontakte“, die versanden, nicht wahr genommen, gering geschätzt werden. Dieses ständige Auflaufen mit Angeboten, die scheinbar dankbar angenommen und dann in den Dreck gestossen werden…

Die gefallene Scheu vor SM hat auch dazu geführt, dass manche Studiobetreiberin zermürbt wurde, weil sie sich immer unverschämteren Erwartungen ausgesetzt sieht – dazu kommen die armen Seelen, die echt empfinden, aber es einfach nicht schaffen, diesem Empfinden wirklich Raum zu geben.

Glück für mich. Und für andere?

Es liegt eine Art Arroganz in der Überzeugung, das eigene Glück müsste eine Art Dank für jene sein, welche mir dieses Glück schenken. Oh ja, ich kämpfe für die Menschen, die mir Gutes getan haben. Aber was ist in guten Zeiten? Wie unachtsam werde ich, wie sehr lasse ich da manchmal Aufmerksamkeit vermissen? Es ist ja alles in Ordnung, ich bin glücklich, dann sind es die anderen doch auch, oder? .